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2018: Ein Jahr, das wir in Erinnerung behalten werden. Nicht weil eigentlich alles geklappt hat, was wir organisiert, angeboten oder wo wir teilgenommen haben, nein, weil es so trocken war. Aber fangen wir vorne an oder beim Riegenhock. Super Essen von Christian Zoller und ein tolles Lottospiel machen diesen Abend richtig klasse. Sportlich erreichten wir sehr gute Resultate an den Turnfesten und auch im Faustball konnten wir die meisten Ziele erreichen. Zur Abwechslung wurde nicht die erste Mannschaft Meister, sondern die zweite Mannschaft, wenn auch eine Liga tiefer. Die Turnfahrt führte uns in die nahe gelegene deutsche Nachbarschaft, nach Freiburg, wo uns eine dahergelaufene Wanderhure die Stadt zeigte und uns ein wenig ins Mittelalter führte. Auch am zweiten Tag beim Besuch des Freilichtmuseums „Vogtsbauernhof“ staunten wir, wie unsere Vorfahren lebten. Die Turnfahrt wurde mit eine grossen Stück Schwarzwälder Torte, die uns unser Vereinspräsiden Remo anlässlich seines 60. Geburtstags spendierte, standesgemäss beendet. Nun kommen wir zurück zu der angesprochenen Trockenheit. Der Vorteil war, dass wir über Monate einen schöneren Tag nach dem anderen hatten. Hitzerekorde wurden gebrochen und die armen Fische im Rhein mussten wieder einmal leiden. Der Wasserkonsum wurde an vielen Orten eingeschränkt, so dass manche sattgrüne Rasen nur noch als braune Fläche wahrgenommen wurde. Pünktlich zur GV oder am Tag darauf kam dann endlich der ersehnte Regen. Dieser heisse Sommer folgte übrigen einem Winter der ebenfalls durch enorme Schneemengen in die Geschichte einging. Nun wenn wir so weitermachen, werden wir noch manche Wetterkapriole erleben.

2017: Das erste Jahr von Remo als neuer Vereinspräsident. Er hat den Verein gut durch das abwechslungsreiche Jahr geführt. Chlaushock, Weihnachtsmarkt, Skiweekend und unser Nachtfaustballturnier waren die wichtigsten Ereignisse in der ersten Jahreshälfte. Die Turner versuchten sich am Glarner Kantonalturnfest. Der 4. Rang war der schöne Lohn für die vielen Trainingsstunden. Der nächste wichtige Anlass war der Riegenhock im Weiher. Tolles Wetter bis zum Apéro. Der viel dann buchstäblich ins Wasser. Aber davon liessen wir uns natürlich nicht unterkriegen. Jedoch es kam noch besser. Auf einmal standen einige Männerriegler auf und verliessen fluchtartig unser Fest. Feuerwehr. Ein Grossbrand der Sägerei in Merishausen benötigte auch die Unterstützung der Thaynger Feuerwehr. Super schlugen sich auch die Faustballer der Männerriege. Wie im Vorjahr, errang die 1. Mannschaft den Kantonal-Meistertitel in der 3. Liga. Die Männerriegenreise, organisiert von Martin Müller führte uns dann nach Davos. Eine nicht enden wollende Bier-Degustation in der Mondstein-Bier Brauerei war ein Genuss. Wechselhaftes Wetter begleitete uns dann auf der Wanderung nach Clavadel und auch am nächsten Tag auf dem Jakobshorn. Pünktlich zum letzten Bier vor der Heimreise, schien dann auch die Sonne wieder. Der Turnstundenbesuch war wie in den letzten Jahren immer, sehr gut.

2016: Den Chlaushock verbrachten wir auf dem Griessbach. Der Hofherr Köbi und die Jubilare verwöhnten uns aufs Vorzüglichste. Der Weihnachtsmarkt brachte uns wiederum einen Zustupf in die Vereinskasse, abzüglich der traditionell gewordenen Spende für eine wohltätige Organisation. Nach dem Skiweekend starteten bereits wieder die Vorbereitungen für unser Nachtturnier. In diesem Jahr leider nur mit 24 Mannschaften! Die Turner zeigten ihre Stärken am Berner Kantonalturnfest in Thun. Dies natürlich in den neuen schwarz-grünen Tenues. Die Faustballer zeigten eine sehr gute Saison, welche belohnt wurde mit dem Sieg und dem Titel des Kantonalmeisters in der 3. Liga, ebenfalls in den neuen Trikots. Den Riegenhock verbrachten wir bei Margreth Lingg in der Badi Unterer Reiat. Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Abend. Die Turnfahrt, zum ersten Mal von Pädi Flückiger organisiert, führte uns an den Lac de Taney und an den Genfer See. Tolles Wetter war unser ständiger Begleiter. Ja und da war doch noch etwas. Peter Waldvogel, unser Präsident gab seinen Rücktritt nach 8 Jahren. Gut hat er’s gemacht der Peter und unser Dank sei im Gewiss. Als Nachfolger konnte die Männerriege Remo, ja genau der der ja schon 25 Jahre „abgesessen“ hat gewinnen.

2015: Zum ersten Mal konnten wir am Weihnachtsmarkt den „Sternen“ als Lokal benützen. Die bereits berühmt gewordenen Schnitzelbrote von Frischi nahmen reissenden Absatz. Zu organisieren gab es viel in diesem Jahr. Skiweekend, Saurer-Treffen und Nachtturnier waren die Höhepunkte. Ja und wirklich, wir haben wieder einmal ein Veloweekend von Thayngen bis in’s Rheintal und zurück durchgeführt. Ein weiterer Höhepunkt war das Schaffhauser Kantonalturnfest in unserer Nachbargemeinde Dörflingen. Wir nahmen nicht nur als Turner teil, sondern auch als Helfer. Vom Faustball gibt es eigentlich nur zu erwähnen, da die spielerischen Leistung eine Erwähnung so nicht verdienen, dass wir zum ersten Mal unser Faustball-Nachtturnier aufgrund eines heftigen Gewitters und den Erfahrungen des Vorjahrs am Eidgenössischen Turnfest, abrechen mussten. Die Turnfahrt führ­te uns nach Oberschan zur Artillerie Festung Fort-Magletsch. Nach der Führung im „geheimen“ Untergrund ging es wei­ter in die Flumserberge und nach dem Mittagessen weiter zur Seebenalp. Der Fussweg runter nach Unterterzen, überhängend, wird uns in Erinnerung bleiben. An der GV gab Bruno Ranft seinen Rücktritt als Aktuar aus dem Vorstand und konnte durch Ernst Hübscher ersetzt werden. Beschlossen wurde an der GV auch, dass wir uns als Verein neu einkleiden werden. Ein entsprechendes OK wurde zusammengestellt. Weitere 3 neue Mitglieder konnten in die Männerriege aufgenommen werden.

2014: Mit der 3. Teilnahme am Thaynger Weihnachtsmarkt und dem Chlaushock starteten wir in unser nächstes Vereinsjahr. Zu bemerken ist, dass auch ein Skiweekend nicht ungefährlich sein kann. Eine berühmt gewordene Schulterverletzung, welche auf nicht mehr nachvollziehbare, total unverschuldet, den äusseren Bedingungen zuzuschreibende Art und Weise zu Stande kam, war lange Gesprächsstoff. Das erste Jahr mit unseres neuen Oberturners Marcel Olbrecht verlief turnerisch sehr gut. Zum Riegenhock, traf sich die Riege in der Badi Unterer Reiat. Die Turner unter der Leitung von Timo Locherer nahmen am Appenzeller Kantonalturnfest teil. Dabei wurden achtbare Resultate erreicht. Bei den Faustballern war es etwas abwechslungsreicher. Die Leistung wurde als sehr gut bis grottenschlecht beschrieben. Die Turnfahrt wurde von Thomas Lenhard perfekt organisiert. Sie führte auf den Chäserrugg im Toggenburg. Rolf Singer trat aus dem Vorstand zurück und konnte durch Thomas Lenhard ersetzt werden. An der GV wurden 6 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen.

2013: Dies war wirklich ein Jahr, welches mit wichtigen Ereignissen für unseren Verein gespickt war. Aber beginnen wir am Anfang. Den Chlaushock im Schlosskeller vergessen wir so schnell nicht mehr. Ein flüssiges Fondue und ein Präsident der nicht zu Wort kam. Am Tag darauf nahmen wir zum 2. Mal erfolgreich am Weihnachtsmarkt teil. Es folgte wie üblich das Skiweekend in Savognin. Dann starteten bereits die Vorbereitungen für unser 50. Jubiläums-Nacht-Faustballturnier. Es gelang uns dafür die U21 Nationalmannschaft der Schweiz zu verpflichten. Das was war ein gutes Zugpferd. Auch der Thaynger Musikverein beehrte uns mit einem Ständchen. Beim Saurer-Lastwagentreffen konnten wir wiederum einen schönen Batzen für unsere Vereinskasse erwirtschaften. Die Turner nahmen am Eidgenössischen Turnfest in Biel teil, welches von einem gewaltigen Sturm in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Fernsehbilder zeigten eindrücklich wie gefährlich ein solcher Hagelsturm sein kann. Die Turnfahrt führte uns wieder einmal ins Engadin. Pontresina, Muottas Muragl, Diavolezza, Morteratsch Gletscher, Stazerwald, Piz Nair und St. Moritz waren die klangvollen Orte die wir besuchten. 2013 war auch das Rücktrittsjahr von Remo Walder aus dem Vorstand. 5 Jahre Faustballobmann und dann 20 Jahre Oberturner. In all diesen Jahren hat Remo sehr viel für den Verein geleistet und organisiert. Faustballturniere, Männerriegenreisen, Ski-Wochenende, Velo-Wochenende, Adolf Winzeler Cup, Saurer Treffen, Riegenhock und vieles mehr.

2012: Unter der Leitung von Rolf Singer, nahm die MR Thayngen mit einer eigenen Wirtschaft zum ersten Mal am Thaynger Weihnachtsmarkt teil. Es war ein voller Erfolg. So auch der Riegenhock im Ferienheim in Büttenhart. Die Turnfahrt führte uns auf den Männlichen. Bei grandiosem Wetter konnten wir unsere fantastischen Berge, die sich von ihrer eindrücklichsten Seite zeigten geniessen. Das erste Jahr seit vielen Jahren ohne Adolf-Winzeler Cup. Mangels Teilnehmer, verzichteten wir, auf die Weiterführung dieser eigentlichen internen Vereinsmeisterschaft. Schade. Turnerisich war die Teilnahme am Schwyzer Kantonalturnfest, zusammen mit der MR UR der Höhepunkt. Die Faustballer engagierten sich an einigen Turnieren und natürlich an der Meisterschaft im Winter und im Sommer. Die Turnbesuche waren wie praktisch jedes Jahr hervorragend. Aber auch die vielen angebotenen Ferienprogramm Anlässe wurden rege besucht. Erfreulich war, dass wir wieder 2 neue vielversprechende Mitglieder aufnehmen konnten. Leider mussten wir noch den Rücktritt von Alex Wanner, langjähriger Kassier und Top-Organisator zur Kenntnis nehmen.

2011: Zum Jahresbeginn kamen wieder drei neue Kollegen in die Turnstunden. Im Durchschnitt besuchten 24 Turner das Training. Ein Höhepunkt im abgelaufenen Jahr waren die Vereinsmeisterschaften im Unteren Reiat, die anlässlich des 100 Jahre Jubiläums des TV Unterer Reiat durchgeführt worden sind. Die Männerriege beteiligte sich am Wettkampf Fit&Fun mit 21 Turnern. Die Resultate in den bewältigten 3 Disziplinen waren ein 6., 9. und 11 Rang. In diesem Jahr war die Teilnahme am Adolf Winzeler Cup eher gering. Die Disziplinen waren abwechslungsreich und immer wieder konnte jemand anderes auftrumpfen, aber keiner konnte alle 10 Fragen richtig beantworten. Im Faustball starteten wir unter der Bezeichnung "Männerriege Thayngen", aber wir könnten auch als "Faustballteam Keller" starten. In der Meisterschaft spielten 3 Kellys mit, im Training zeitweise 4! An den Turnieren lief es dann auch recht gut. Auch in der Meisterschaft lief es hervorragend. Männerriege Thayngen, Meister der 3. Liga Kanton Schaffhausen. Tönt doch gut oder? Am ersten Sonntag im Mai fand die Turnveteranentagung statt. Die Turnveteranengruppe Thayngen organisierte den Anlass, wobei im OK der grösste Teil Doppelmitglieder, d.h. Turnveteranen und auch Männerriegler, waren. Nach dem offiziellen Teil war die Verpflegung der ca. 350 Männer eine grosse Herausforderung, die allerdings durch die vielen Helferinnen und Helfer bravurös bewältigt wurde. Da die diesjährigen Verbandsmeisterschaften von unseren nördlichen Nachbarn, dem unteren Reiat organisiert wurden, rückten wir wieder einmal mit einer eigenen Mannschaft an. Die erreichten Platzierungen waren im hinteren Mittelfeld. Das Nachtfaustballturnier konnten wir bei guter Witterung durchführen. Es waren etwas wenige Mannschften als auch schon. Am 4. Juni fand das 4. Saurer-Treffen bei der Firma Bruno und Roger Egli in Thayngen statt. Bei schönstem Festwetter durften wir Männerriegler an diesem Anlass die Festwirtschaft führen und erhielten dafür einen Zustupf in unsere Vereinskasse. Remo führte uns an der Riegenreise in seine Heimatgegend Solothurn, Biel, Weissenstein. Logistisch war es für ihn schon im Vorfeld eine Herausforderung, die Reise so zu gestalten, dass jeder wusste, wann und wo um- oder auszusteigen war, damit er den richtigen Zug, bzw. Schiff oder auch das gemietete Velo erreichte. Alles klappte tip top.

2010: Trotz der vier neuen Kollogen, die vor einem Jahr zu uns stiessen, sank der Durchschnitt der anwesenden Turner um etwa eine Person. Nachdem im vergangenen Jahr die MR Thayngen erfolgreich und zum erstenmal mit der MR Unterer Reiat ein Turnfest besucht hat, wurde dies in diesem Jahr 2 x fortgeführt. An den Verbandsmeisterschaften erreichten unsere Turner die Ränge 5, und 2 x 9 bei doch 15 angetretenen Mannschaften. Am Bündner/Glarner Turnfest in Maienfeld erreichten die erstarkten Turner den hervorragenden 3. Schlussrang in der 1. Stärkeklasse. Am diesjährigen Adolf-Winzeler-Cup 19 Männerriegler teil. Auch diesmal war Geist und Körper gefragt. Doch beim Einen ist der Geist willig, aber der Körper packt’s nur schwer und beim Anderen wäre wohl der Körper willig, aber beim Geist hapert es. Dies geht zumindest aus den Resultaten hervor. Leider hatten wir in diesem Jahr keinen Zuwachs in unsere Faustballmannschaft und wir waren wir nur 8 Spieler. Im Training waren dann nur immer 4 - 7 Spieler anwesend. In der Meisterschaft reichte es dadurch nur zum 5. Schlussrang. Regelrecht ins Wasser gefallen sind die vom TV Büsingen auf der Munotsportanlage organisierten Verbandsmeisterschaften. Der Boden war tief und glitschig. Auch in dieser Saison bildeten die Männerriege Unterer Reiat und Thayngen eine Trainings- und Wettkampfgemeinschaft. Mit dem Bus fuhren 10 Turner der Männerriege Thayngen mit der etwas zahlreicheren Turnerschar der Männerriege Unterer Reiat nach Maienfeld an das Bündner-Glarner Kantonalturnfest. Das Ziel der Riegenreise war das Alpsteingebiet. Am Samstagmorgen besuchten wir die Appenzeller Alpenbitter AG mit ihrem bekannten Alpenbitter, welcher bekanntlich 42 verschiedene Kräuter enthält. Nacher wurde der Säntis erklommen, welcher auch das nachtlager beherbergte. Am Sonntag teilten sich die Teilnehmer in drei Gruppen, die auf verschiedenen Wegen den Abstig vom Säntis unter die Füsse nahm. Eine Gruppe nahm in Wasserauen den Zug und die beiden Anderen stiegen in Weissbad in den Zug. Auf der Heimreise wurde, mit Hilfe der 42 Kräuter und Wasser, viel für die Gesundheit getan. In den Herbstferien wurde ein Werbeflyer, der für Nachwuchs in der Männerriege sorgen soll, in alle Thaynger Haushalte verteilt.

2009: Vier neue Kameraden haben dazu beigetragen, dass die Männerriege auch weiterhin nicht ausstirbt. Dies ist bei durchschnittlich 26 anwesenden in der Turnhalle vorerst auch fast nicht möglich. Trotz der vielen Mitglieder, hat es die MR Thayngen nicht geschafft an einem Turnfest teilzunehmen. Dies hat verschiedene Gründe. Zum ersten hat es mit der Vereinsmeisterschaft nicht geklappt und dann gab es ein Terminproblem mit dem Anlass von Bruno Egli, dem Saurer Treffen, wo doch einige Männerriegler in der Wirtschaft engagiert waren. So waren uns die Neu-Thaynger aus dem Unteren Reiat herzlich willkommen oder wir ihnen. Mit den Neu-Thayngern wurde eine gemischte Riege aufgestellt, die äusserst erfolgreich an den Vereinsmeis- terschaften der Männer und Frauen teilnahm. Leider ging die Teilnehmerzahl am diesjährigen Adolf Winzeler Cup wieder etwas zurück. Nur 15 Männer nahmen teil. Wie jedes Jahr, starteten wir mit der Faustballversammlung im März mit unserer Faustballsaison. Dieses Jahr waren wir nur 9 aktive Spieler und das ist fast zuwenig. Trotzdem gelang uns wieder eine hervorragende Saison, wo wir nur Satus Schaffhausen in der Sommermeisterschaft den Vortritt lassen mussten. In den Turnieren war die Ausbeute dann etwas bescheidener. 6. von 16 Mannschaften in Ramsen, 9. und letzte jedoch in der höchsten Kategorie in Thayngen und 9. von 11 in Beringen. Die Turnfahrt führte uns ins Muotathal. Bei unserer Urwaldführung konnten wir leider nicht einmal die Sicht auf die nächsten Berge geniessen, alles war nebel-verhangen. Dafür erfuhren wir etwas von der Entstehung unserer Berg- und Waldlandschaft. Beim Mittagessen unterhielt uns ein Muotathaler Wetterfrosch, welcher aufgrund von Natur- und Tierbeobachtungen und örtlichen Wind- und Wetterlagen die Wetterprognosen vorauszusagen versucht. Doch dieses Thema wird für uns wohl ein Geheimnis bleiben. Aber am Sonntag genossen wir bei schönstem und bald warmem Wanderwetter die herrliche Aussicht vom Fronalpstock.

2008: Den Adolf Winzeler Cup hat Peter Waldvogel verpasst, obwohl er im Jahr 2007 sich noch in die «ewigen» Liste eintragen wollte. Dafür hat er sein erstes Jahr als Präsident mit Bestnote gemeistert. Um den Teilnahmeschwund zu stoppen verschwieg Remo uns allen das Datum des Adolf Winzeler Cups 2008, der von Ernst Hübscher gewonnen wurde. Dieser List ist auch unser Präsident zum Opfer gefallen, aber für Remo war es ein durchschlagender Erfolg. Die Teilnehmerzahl erhöhte sich um satte 30 Prozent. In der Faustball-Sommermeisterschaft wollten es die Mannen unter Führung von Remo wissen und beherrschten das Feld ab der zweiten Position souverän. Den erstplatzierten Satus mussten sie allerdings etwas ziehen lassen. Auch an den besuchten Turnieren waren sie recht erfolgreich. Diese Leistung wurde trotz dem spärlichen Trainingsbesuch erreicht. Gemäss Remo ist zwingend mehr Nachwuchs erforderlich. Die Turnfahrt führte in den Kanton Tessin. Mit einem Bus liessen wir uns nach Airolo chauffieren. Dann hiess es Velo fassen, das sich selbst einige Amateurwanderer nicht nehmen liessen. Schwarze Striche und Räuchlein zeugten vom Start der Gruppe, die sich rasend schnell die Leventina hinunter nach Biasca bewegte. Am Nachmittag besuchten wir das Jahrhundertbauwerk Gotthardtunnel der NEAT. Am zweiten Tag wanderten die einen vom Lukmanierpass zum Ritom-Stausee und die anderen etwas gemütlicher per Bus. An der SHTV in Wilchingen wollten 12 Turner ein paar Lorbeeren für unseren Verein holen. Die Resultate waren anbetracht des geringen Trainingsaufwandes sehr gut. Die Turnstunden wurden durchschnittlich von 24.5% besucht.

2007: Erstmals konnte keine Mannschaft für die Hallenmeisterschaft gestellt werden. Im Verlauf der Saison fielen einfach zu viele Spieler aus, Spieler die zugesagt hatten. Hie und da schockierten wir den Oberturner Remo Walder, in dem wir die Turnhalle einfach nicht finden wollten. Dafür mussten wir in der folgenden Woche, sehr zur Freude von Remo, die Garderobenplätze beinahe rationalisieren. Bei der bereits legendären zweitägigen Velotour ist auch schon der Wurm drin, ist doch der erste Ausfall schon nach wenigen 100 Metern zu verzeichnen. Ob der Plattfuss infolge Konditionsmangels des Fahrers oder mit zu wenig Liebe gepflegtem Velo auftrat, wissen die Götter. Bei der Turnfahrt in die Region Arosa wurde die Infrastruktur der Bergbahnen vor allem von den Amateurwanderern optimal ausgenutzt. Es scheint, dass sich beim Adolf Winzeler Cup die beiden Herren Werner Stocker und Peter Waldvogel in die «ewigen» Liste eintragen wollen. Vom Siegerpodest wurden sie allerdings von Herbert Bührer verdrängt. Mit Wehmut mussten wir uns auch von unserem Präsidenten Hans Jakob Winzeler verabschieden. Er wollte nach 12 Jahren wieder als gewöhnliches Mitglied am Training teilnehmen. Damit waren wir nicht einverstanden und erhoben ihn kuzerhand zum Ehrenmitglied. Sein Nachfolger heisst Peter Waldvogel, ja der Peter vom Adolf Winzeler Cup. Wir geben uns eben mit einem Gewöhnlichen nicht zufrieden.

2006: Der erste Höhepunkt war das kantonale Turnfest in Thayngen. Die Männer unserer Riege zeigten da ihre Qualitäten als Manager, Buffetherr, Kassier, Logistiker etc. Der traditionelle Chapf Grillabend wurde buchstäblich in den Garten von unserem Präsidenten geschwemmt. Aber Petrus hatte Erbarmen mit uns und liess uns äusserlich im Trockenen sitzen. Die Faustballer zeigten wieder einmal eine gute Saisonleistung, welche mit dem 2. Schlussrang in der Faustballmeisterschaft belohnt wurde. Bei der Turnfahrt wurde Wellness gross geschrieben, denn die müden Muskeln konnten sich zwischen Flüelen und Luzern auf dem Schiff erholen, das munter über den Vierwaldstättersee dampfte. Am 15. Adolf Winzeler Cup gab es viele schweisstriefende Männer denen alles abverlangt wurde. Der Name des Siegers war bis zur Generalversammlung geheim, aber dann wurde das Geheimnis gelüftet. Er heisst Werner Stocker und hat Peter Waldvogel und Richard Allensbach auf die Plätze verwiesen.

2005: Der Höhepunkt des Sommerferienprogramms war sicher die Einladung zu «130 Jahre Manfred und Bernhard» im Gehren. Da wurde doch neben dem leiblichen Wohl noch ein fliegerisches Spektakel geboten. Ein Modell-Heli und ein Modell-Flieger warben um die Aufmerksamkeit. Die Faustballer wollten nach dem letztjährigen Abstieg sofort wieder nach oben. Leider gingen sie geistig etwas zu früh an die Siegesfeier und gaben im letzten, entscheidenden Spiel im letzten Satz einen 14:11 Vorsprung noch aus den Händen. Die Turnfahrt führte für einmal in das nahe Ausland um den Zustand unseres «Schaffhauser Waldes» im Schwarzwald zu kontrollieren.

2004: Sonnenschein und Regen bewegten die Gefühle der Faustballer. Einige Niederlagen zu viel bedeutete am Schluss der Wintermeisterschaft den Abstieg in die vierte Liga. Nur eine Niederlage zu viel trennte die Faustballer am Schluss der Sommermeisterschaft vom Meistertitel. Am Adolf Winzeler Cup nahmen leider nur 12 Riegeler aktiv teil, dabei zeigte sich, dass die Dominanz der früheren Seriensieger gebrochen wurde. Um die Gemeinde vor grossen Ausgaben für eine neue Garderobe zu bewahren, reduzierte sich der durchschnittliche Besuch des Trainings um zwei Füsse auf 24 Nasen.

2003: Der Oberturner Remo Walder liess sich sehr motivieren durch den guten Besuch des Donnerstag-Trainings. Mit durchschnittlich 25 Nasen stiess man auch hie und da an die Grenzen der Garderobenkapazität. Das Berner Oberländer Turnfest verliessen fünf Turner der Männerriege mit einem Kranz in Richtung Thayngen. Die Faustballer erreichten nur den dritten Platz, da sie sich etwas zu sicher fühlten. Beim Hallenturnier stiegen die Faustballer mit einem neuen Tenü in die Arena und wischten alle Gegner sportlich zur Seite. Stolz konnten dann die einheimischen Sieger ihr neues Tenü noch einmal zeigen.

2002: Die Faustballer machten wieder einmal von sich reden, gewannen sie doch die Wintermeisterschaft und im Sommer erreichte die erste Mannschaft den dritten und die Zweite den vierten Schlussrang. Der Adolf Winzeler Cup hat mit H.P. Schalch wieder einen Seriensieger gefunden.

2001: Der Turnfestsieg in der ersten Stärkeklasse mit 38 Turnern am Schaffhauser Kantonalturnfest war für unseren Oberturner Remo Walder der Höhepunkt dieses Vereinsjahres. Reini Müller konnte den zeitlichen Aufwand, als Aktuar der Männerriege und als Spitzensportler am Adolf Winzeler Cup, nicht mehr unter einen Hut bringen und verzichtete seit einiger Zeit auf den ersten Platz. An der Höhe des Siegerpodestes konnte es nicht liegen, raste er doch auf der Turnfahrt mit anderen Riegelern durch den Jura.

2000: Am 1. Januar um 00:00 Uhr begann die zweite Hälfte der Milleniums-Familien-Silversterparty. Dieses Fest über zwei Jahrtausende wurde zusammen mit dem Musikverein und der Feuerwehr organisiert. Das traditionelle Jassturnier verlief ohne Zwischenfälle ausser dass Manfred Göllner, auch schon traditionell, einen Zinnbecher für den Sieger spendierte. Der Jasskarten-Manager ist selbstverständlich traditionell der Meier Willi. Zum ersten Mal wurde das Reiat-Faustballturnier in die Nacht verschoben und von den teilnehmenden Sportlern gut aufgenommen. Der Kassenwart H. Bührer hatte nach 10 Jahren genug und liess sich durch P. Bührer ablösen.

1999: Die Familienwanderung führte zuerst bei Sonnenschein zum Grillplatz Sottenegg mit einer fantastischen Aussicht in die nahe gelegenen Hegau Vulkane. Das Ziel war aber die Sonne im nahen Wiechs. Nur gab es ausser dem angeschriebenen Haus nichts weiter zu sehen was diesen Namen verdient hätte. In der Sonne konnten die Wanderer die innere Feuchtigkeit der Äusseren angleichen. Wasser wurde dann für die Turnfahrt viel benötigt, um die Thaynger Herren von der Dampflokomotive auf die Furka zu transportieren. Drei Tage dauerte das Happening. Dass da noch eine Damenriege aus dem Nichts auftauchte, soll Zufall gewesen sein. Das war eine gute Übung, denn am 2. Oktober führte die Damen- mit der Männerriege zusammen die Festwirtschaft am Feuerwehrball. Seither soll es nie mehr gebrannt haben.

1998: An der 68. GV wurden die folgenden Informationen bekannt gegeben. Ob es sich dabei immer um Tatsachen oder nur Indizien handelte, wurde offen gelassen. Der sportliche Höhepunkt war der kantonale Turntag in Thayngen. Den Wertungstabellen entsprechend war das Abschneiden der Riege sehr gut. Die zweite Mannschaft der Faustballer schaffte den Aufstieg in die 3. Liga. Beim Adolf Winzeler Cup kehrte der alte und langjährige Sieger Reini Müller wieder an die Spitze zurück.

1997: Am Hallenturnier brachte es der neue Beizer Walter Stocker fertig, gewisse Uhren von gewissen Herren der Männerriege zu verhexen. Die Zeiger hatten es satt immer im Kreis herum zu gehen und blieben einfach stehen. Zu welcher offiziellen Zeit diese Herren nach Hause gingen, wurde nicht festgestellt. Für die Familienwanderung versammelten sich vor allem «Häuslebauer» zur Fahrt mit dem Bus nach Schleitheim. Sie alle hofften, einen Schnellkurs im gipsen zu erhalten. Ob sie diese Fertigkeit im Gipsmuseum vermittelt erhielten wurde nicht überliefert. Am Adolf Winzeler Cup wurde für einmal nicht Reini Müller als Sieger ausgerufen. Heinz Hoffmann war aber ein würdiger Vertreter.

1996: «1000 Jahre Thayngen» zum Zweiten war das Helferfest. Beim Postenlauf gab es nicht nur spitzensportliche Aufgaben zu lösen. Mit viel Wehmut realisierten die Teilnehmer, dass sie nun wieder 1000 Jahre warten müssen bis zum nächsten Helferfest. Die Familienwanderung nach Eglisau konnte wegen Wassermangels nicht stattfinden und die Ersatzwanderung auf den Randen viel ins Wasser. Da hatte jemand das Wasser sehr schlecht verteilt. Im Oktober schauten die Riegeler was man mit dem Wasser so alles machen kann und besuchten die Brauerei Falken.

1995: Im März buhlten die Teilnehmer am Riegenhock, mit Hilfe eines Lottospiels, um 4.5 kg Toblerone. Ob die Kleider nachher zu eng waren wird für alle Ewigkeit verschwiegen. Die vielen zusätzlichen Kalorien trugen die Thaynger-Männer am Glarner-Bündner Kantonalturnfest in Niederurnen zu einer unglaublichen Meisterleistung. 13 Kränze und der zweite Platz in der Sektion waren das Resultat. Anfang September wurde «1000 Jahre Thayngen» gefeiert und da war die Männerriege mit einer eigenen Beiz voll dabei. An der GV übergab der Präsident Rolf Steiner sein Amt nach 10 Jahren an Hans Jakob Winzeler.

1994: Rolf Oschwald hatte genug von der Ziffer 1 und trat ins zweite Glied zurück. Damit diese Zahl nicht verloren geht übernahm Remo Walder das Amt des Oberturners. 1994 war das einzige Jahr mit zwei Generalversammlungen, die erste GV turnusgemäss im Januar und die zweite GV im Oktober. Da steckte natürlich eine zeitliche Änderung des Vereinsjahres dahinter.

1993: Gegen Ende Januar wollten die Riegeler wissen wie telegen sie für die kommende Sommersaison sind und besuchten das Fernsehstudio. Und jeder Fernsehzuschauer konnte die Thaynger als Gäste im Sportpanorama bewundern. Die Faustballer bewiesen es wieder einmal allen und gewannen die Meisterschft der 3. Liga und meisterten ohne wenn und aber den Aufstieg in die 2. Liga. Da aber für die Samstagspiele im Sommer 1994 keine Spieler zur Verfügung standen entschied man sich in der 3. Liga zu bleiben.

1992: An der GV erhielt die Männerriege ein neues Reglement das eine neue Mitgliederstruktur definiert. Bereits am 18. Januar spielten die Faustballer um den Nationenpokal in der Stockwiesenhalle. Mit dabei waren der Weltmeister Deutschland, der Viceweltmeister Österreich und die Schweizer Nationalmannschaft. Den Pokal gewannen zwar die Deutschen, das Schweizer Team in einem «Hitchcock'schen» Krimi gegen die Österreicher aber den zweiten Platz. Am 17. September wurde der Adolf-Winzeler-Cup zum ersten Mal durchgeführt, der von Max Alpiger und Reini Müller mit genau gleicher Punktzahl gewonnen wurde.

1991: Am Tag der GV hatte die Männerriege 111 Mitglieder. Die Faustballer nahmen an sieben Turnieren teil und in der Meisterschaft waren sie weiterhin auf Erfolgskurs. Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft im Jahr 1990 schaffte es das zweite Team jetzt, ein Jahr später ebenfalls. In diesem Jahr begann der Vorturner Rolf Oschwald mit einer Statistik über den Trainingsbesuch. Die drei fleissigsten Turner sollen als Belohnung am Ende des Vereinsjahres ein kleines Geschenk erhalten.

1990: Mitte Januar wurde zum ersten Mal das Winter-Faustballturnier in der neuen Stockwiesenhalle durchgeführt. Der Präsident stellte fest, dass das Durchschnittsalter der Männerriege bei 57.8 Jahren liegt und um ganze 0.6 Jahre höher ist als 1975. Trotz des etwas höheren Alters kehrten die Teilnehmer mit acht Kränzen vom Turnfest Schwanden zurück. Auch die Faustballer waren in der Sommermeisterschaft erfolgreich. Die erste Mannschft wurde mit dem ersten Rang und die zweite Mannschft mit dem zweiten Rang belohnt. Dies war ein super Einstand für den neuen Faustball-Obmann Remo Walder. 160 Jahre alt waren die drei Herren Fritz Amstutz, Balz Äbli und Dölf Hegglin zusammen und sie luden aus diesem Anlass zu Speis und Trank ein. Da muss einer noch sehr jung gewesen sein oder alle drei unter dem Durchschnittsalter.

1989: Unter Röbi Bührer trainierten die Faustballer zum ersten Mal auch im Winter, während im Sommer auch noch Dölf Hegglin als Trainer zur Verfügung stand. Dieser Aufwand wurde mit zwei ersten Plätzen am Kantonalen Spieltag belohnt. 96 Füsse wanderten an Auffahrt von Neuhausen nach Rheinau und zurück dann etwas bequemer per Schiff. Als Jahreshöhepunkt gilt die Teilnahme am Kantonalen Turnfest in Schleitheim mit 16 Turnern und zwei Kampfrichtern. Die 2½-tägige Turnfahrt führte nach St. Moritz. Viel Spass hatten die 24 Personen am internationalen Geissbocktreffen in Bad Sebastiansweiler wo sie von Willy Schuh und seiner Frau fürstlich bewirtet wurden.

1988: Zum 25. Mal wurde das Reiatturnier der Männerriege durchgeführt. Trotz Nachwuchsproblemen erreichten die Einheimischen in der Kategorie C den 3. Rang und bei den Senioren den 4. Rang. Im August wurde die Thaynger Dreifachhalle Stockwiesen eingeweiht und Anfang September reisten die Riegeler für die Turnfahrt auf die Lüderenalp.

1987: Der Riegenhock wurde unter dem Motto «Nostalgie» abgehalten. Bekleidet waren viele Teilnehmer mit originellen Kleidern aus alten Zeiten die dann prämiert wurden. Die erste GV des Präsidenten Rolf Steiner war in Rekordzeit vorbei gerauscht, aber es waren auch nur 43 Aktive und 5 Gäste anwesend. Zum ersten Mal konnte eine Thaynger Faustballmannschft den Wanderbecher am Reiatturnier gewinnen. Nebenbei wurden noch zwei weitere Faustballturniere gewonnen, das Hallenturnier der Senioren in Neuhausen und das Herbstturnier in Feuerthalen. Für das Vergnügen wurde auch zum ersten Mal eine Schlauchbootfahrt auf dem Rhein organisiert. Die Turnfahrt führte ins Zentrum der Schweiz auf das Stanserhorn.

1986: An der 55. GV haben sich 55 Mitglieder und 5 Gäste in die Präsenzliste eingetragen, wenn das nichts heissen soll! Im Vorstand gab es eine grössere Änderung. Der Präsident Rolf Oschwald wurde durch Rolf Steiner abgelöst, dafür übernahm Rolf Oschwald das Amt des Vizepräsidenten und des Vorturners von Kurt Stebler. Der Kassier Fritz Amstutz liess sich durch Edi Fischer ersetzen und der Faustballobmann und Beisitzer Wilfried Beyeler durch Dölf Hegglin. Nur der Aktuar Werner Finsterwald blieb seinem Amt treu. Faustballerisch war das Jahr nicht sehr erfolgreich, gab es doch viele Rücktritte altershalber, faustballmüde oder verletzungsbedingt.

1985: Adolf Winzeler wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit einem gravierten Zinnbecher und der Flüssigkeit, um ihn zu füllen, geehrt. Die Auffahrts-Familienwanderung führte über Opfertshofen nach Merishausen und die Turnfahrt auf den Weissenstein. Gemäss Wilfried Beyeler verlief das Faustballjahr eher ruhig, wurden doch nur acht Turniere besucht. Dafür erhielten die Faustballer neue Trikots.

1984: Max Schwaninger trat nach 20-jähriger Tätigkeit, davon 16 Jahre als Präsident, aus dem Vorstand zurück. Für diese langjährige Tätigkeit wurde er von der GV zum zweiten Ehrenpräsidenten der Männerriege ernannt. Sein Nachfolger wurde der amtierende Aktuar Rolf Oschwald, dessen Amt von Werner Finsterwald übernommen wurde. Im Juni reiste eine ganze Schar der Männerriege an das eidgenössische Turnfest in Winterthur und im September war aktive Mithilfe beim 100-jährigem Jubiläum des TV Thayngen angesagt. Sportlich war der erste Rang der Faustballer am Hallenturnier Schleitheim ein Höhepunkt sowie das erreichen der Finalrunde der Senioren am eidg. Turnfest, wobei der achte Rang von 71 Mannschaften aus der ganzen Schweiz erreicht wurde.

1983: Der Skitag auf die Wolzenalp entsprach nicht mehr den Wünschen der Teilnehmer. Aus diesem Grund wurde beschlossen, gemeinsam mit dem Frauenturnverein nach Klosters zu fahren. Im August fand das zweite Fest der Begegnung der Behinderten-Organisationen unter Mithilfe der Männerriege in Thayngen statt. Eine Woche später reisten die Riegeler nach Arosa zur zweitägigen Turnfahrt.

1982: Das Vereinsjahr begann mit einer heissen Diskussion an der GV Mitte Januar. Wie viel soll an die Jubiläumshalle in Magglingen und die Dreispitzhalle gespendet werden? Um die Gemüter etwas zu beruhigen verordnete der Präsident ein Timeout von zehn Minuten. Daneben wurde in diesem Jahr viel Faustball gespielt, waren doch neben der Meisterschaft elf Turniere angesagt.

1981: Der Berichterstatter erinnert an die GV vom 16. Januar, anlässlich welcher die Männerturner über das Jahresprogramm zu befinden hatten. Besondere Beachtung fand die Begehung des 50-jährigen Wiegenfestes. Ueber das nähere Programm wird sich der Vorstand mit zugewandten Orten noch zu befassen haben. Sicher steht fest, dass alle Mitglieder mit Ehefrauen, Delegationen der Ortsvereine und Behörden eingeladen werden. Im Juli soll die neue Sportplatz-Anlage im Bohl eingeweiht werden. Die Männerriege wird dabei sein.

1980: Als wohl grösstes Ereignis des Jahres war die 3 - tägige Turnfahrt ins Wallis. Walter Rüedi schrieb in seiner Vorschau: Wandern - Verweilen - Geniessen - Damit traf er wirklich ins Schwarze. Organisation, Wetter und Stimmung waren unübertrefflich. Was doch Männerturner erleben dürfen -

1979: Ein Jahr voller Ereignisse. Bereinigung und Erstellen einer neuen Mitgliederliste durch Walter Rüedi. Zusage für die Organisation des Kant. Schwingertages. 2. SKI-WEEKEND auf der "Wolzernalp". Ratskeller-Hock mit Gattinnen. Familienwanderung über den Rossberg. Umfrage des Gemeinderates betr. einer Motion "realistisches Sportplatzplanen für alle Sportarten", 2-tägige Turnfahrt auf den Napf, als Fahrt der Superlative bekannt. Rücktritt des Beisitzers Ernst Wilhelm, der nach einer Amtszeit von 10 Jahren ins 2. Glied treten möchte. Für seinen Posten konnte Rolf Oschwald gewonnen werden. Ueber den Spielbetrieb zu berichten, würde zu weit gehen. Alles klappte gemäss Programm. Fritz Amstutz und Frist Wipf feierten im Kreise ihrer Männerturner den 50. Geburtstag, Theo Bodmer sogar seinen 75-igsten. Im Kesslerloch trafen sich rund 22. Kameraden die von den Spendern Werner Jost, Fritz Graber und Stefan EiseIe ausgezeichnet bewirtet wurden.

1978: Teilnahme einer Faustball-Mannschaft aus Thayngen am Eidg. Turnfest in Genf. 1. Ski-Weekend in Krummenau/Toggenburg. Gino Liviero ermögliche es, die technischen Abteilungen der SWISSAIR in Kloten zu besichtigen. 7. 12. Geburtstagsfeier im Ratskeller. Die Einladenden waren: Willi Bührer und Jean Rappold, 70 Jahre alt, und Otto Leuenberger, 65 Jahre. Den Abschluss dieser Feier krönten die beteiligten Ehepartner mit ihren Kuchen. Dass auch an der 50-Jahrfeier des Damen-Turnvereins eine Delegation unserer Riege teilnahm, versteht sich. Neu: Männerriege-Signet.

1977: Mutationen im Vorstande gab es infolge Rücktritt des Kassiers Werner Hasler. Nach 10 Jahren durfte er seinen Posten an Fritz Amstutz übergeben, der seinen vorherigen Aktuarposten mit Walter Rüedi abtauchte. Max Schwaninger durfte auf seine lo-jährige Präsidialzeit stolz sein. Wir wissen, dass er während 4 Jahren im Vorstande Erfahrungen sammeln konnte. Er verstand es auch, die gesammte Männerriege zur Mitarbeit am Kantonal-Turnfest zu begeistern. Heute erinnern wir uns an diesen Gross-Anlass und bezeugen, dass der OK-Präsident Fritz Wipf dem Feste den Stempel aufdrückte. Wir staunen heute über den Erfolg einer solchen Veranstaltung. Noch sei zu erwähnen, dass Hansi Mürset und Ernst Wilhelm zu ihrem 60. Wiegenfeste die Turnkameraden zu einem Forellen-Schmaus in die "Wixlen" einluden.

1976: Der bisherige Aktuar Arnold Schmocker wird durch Fritz Amstutz abgelöst. Erste Orientierung über das im kommenden Jahre zu organisierende Kantonal-Turnfest in Thayngen. Dem OK Präsidenten wird versichert, dass die Männerriege tatkräftig mitmachen werde. Die Bergturnfahrt nach Zweisimmen - Rinderberg - Schönried - Jaunpass - Neuschelspass an den Schwarzsee war unvergesslich. Geburtstagsfeiern mit grosszügiger Verpflegung und Tranksame offerierten die Kameraden Eugen Winzeler, Karl Frei, Kurt Sulger. Der Erstgenannte lud überdies zu einer Besichtigung der neuen Werkhalle des Kantons im Schweizersbild ein. Eine Abwechslung brachte auch der Besuch der Kläranlage Bibertal-Hegau in Ramsen.

1975: Präsident Max Schwaninger erarbeitete ein interessantes Werk über die Alterstruktur der Männerriege:
- 1 Mitglied unter 30 Jahren
- 6 Mitglieder von 31 - 40 Jahren
- 19 Mitglieder von 41 - 50 Jahren
- 23 Mitglieder von 51 - 60 Jahren
- 19 Mitglieder von 61 - 70 Jahren
- 16 Mitglieder von 71 - und mehr Jahren
Der Durchschnitt der Männerturner beträgt 57.2 Jahre, eine Feststellung, die uns allen zum Ueberdenken Anlass gibt. Haupt-Saison der FausGballer: Mai und Juni. Neu wurden dazu sog. Hallen-Turniere mit je 2 Mannschaften besucht. Dass die Turniere von Ermatingen, Ramsen, Frauenfeld, Munot-SH, Schleitheim, Gossau, Bürglen, Herisau, Beringen und der Kant. Spieltag noch besucht werden konnten, ist im Nachhinein direkt erstaunlich. Dennoch rafften sich die Männerriegler zu einer wunderschönen Bergturnfahrt ins Bündnerland, Parpaner-Rothorn-Arosa, auf. Das Jahresprogramm schloss mit einem Filmvortrag von Adolf Tödtli, unter dem Motto: Quer durch die Wüste Sahara.

1974: Am 15.2. anlässlich der 43. GV wurde Riegenleiter und Vize-Präsident Alfr. Steinemann für seine über 6-jährige Tätigkeit geehrt und ordentlich verabschiedet. Als neuer Leiter und Vize wählte die Versammlung einmütig Kurt Stebler. Er bemerkte im Einführungsvotum, dass nicht nur das Spielen, sondern vor allem das Turnen, die Körperschule gepflegt werden müsse. Unter dem Patronat des KMTV wurden in verschiedenen Riegen erstmals Ausbildungs-Kurse für Nachwucns-Faustballer im Alter zwischen 12 - 15 Jahren regional durchgeführt. Präsident Max Schwaninger empfahl, dass auch unsere Riege diesen Versuch wagen sollte. Im zweiten Halbjahr wurden wie üblich Geburtstage für 60 und 70 - jährige gefeiert. Hier darf einmal mehr den Spendern von Spannferkeln - Hansueli Bernath und Hansjakob Winzeler - vielen Dank abgestattet werden. Die Kameradschaft erreichte das Maximum auf der Richterskala.

1973: Die ursprünglich im April vorgesehene Reise ins Baselbiet konnte wegen schlechter Witterung nicht durchgeführt werden. Am 14. Oktober war es dann soweit und die Tour auf die Sissacherfluh - über den oberen Hauenstein nach Langenbruck, konnte stattfinden. Eugen Winzeler ermöglichte kameradschaftliches Beisammensein mit der Männerriege Zunzgen. Noch erinnern wir uns an den Kantonalen Mädchenriegen-Tag auf den Anlagen beim Reckenschulhaus. Männerriegler - wie könnte es anders sein - führten eine kleine Festwirtschaft. Im Auftrage des KMTV übernahmen wir den Kantonalen Faustball-Spieltag, der auf dem Sportplatz Bohl von einer Rekordzahl von Mannschaften besucht wurde. Noch vor Ablauf des Jahres nahm Alfred Steinemann den Rücktritt als Riegenleiter. Als Ersatz bis zur Jahresversammlung übernahmen die Kameraden Karl Frei und Kurt Stebler die Turnstunden-Leitung.

1972: Das Reiat-Faustball-Turnier erlebte die 10. Auflage. Der Leiter Karl Frei wünschte, dass allen Mannschaften Preise verabfolgt werden sollten. Im weiteren wünschte er nach zehnjähriger Spielleitung von diesem Amte entlastet zu werden. Die eintägige Turnfahrt auf den Mostelberg (Hochstuckli) mit einem längeren Halt bei Familie Fredy Freyenmuth in Sihlwald war ein Volltreffer. Zur Bereicherung des Jahresprogrammes wurde im Gemeindehaus eine Filmvorführung von Eugen Winzeler eingeschaltet, der für einige Wochen im Lande Kamerun weilte. Im 2. Teil hatten wir das Vergnügen, ein von Walter Hübscher gedrehter Schmalfilm über das Eidg. Turnfest in Aarau und Dias über unsere Bergturnfahrt auf das BrienzerRothorn zu bestaunen. Das anscnliessende Nachtessen mit Hasenpfeffer sorgte für einen interessanten und geselligen Abend.

1971: Wiederum war die Riege, bestehend aus zahlreichen Turnerveteranen mit der Organisation der Landsgemeinde beschäftigt, und Adolf Winzeler war für dieses Mitmachen sehr dankbar. Für die gesamte Turnerschaft war dieser Anlass im neuerstellten Reckensaal - es war zugleich die 50. Landsgemeinde der Kantonalen VeteranenVereinigung - ein Höhepunkt bester Ordnung.

1970: Das Vereinsjahr wurde an der GV vom 18.2.1971 nochmals in einem flott und ausführlichen Jahresbericht vorgestellt. Präsident Max Schwaninger erinnerte an die vergangenen 40 Jahre des Bestehens unserer Riege und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Turnkameradschaft wie auch der Turnstundenbesuch weiterhin blühen und gedeihen möge. Nach l2-jähriger Ausübung des Kassierpostens trat Edy Gautschi zurück. Neu in den Vorstand rückten nach: Werner Hasler als Kassier, Ernst Wilhelm als Beisitzer.

1969: Die Tätigkeit unserer Faustballer erstreckte sich über die ganze Ostschweiz. Negative Auswirkungen im Turnbetrieb blieben nicht aus. Der Riegenleiter bemühte sich laufend mehr Mitglieder in die Halle zu bringen.

1968: In diesem Jahre wurde über die neue Turnhalle mit Saalbau abgestimmt. Für 10 Jahre Kassiertätigkeit wurde Edy Gautschi geehrt.

An der GV vom 3.3.1967 wollte Riegenleiter Bernhard Bühler nach 7-jähriger Amtszeit zurücktreten. Dank seiner turnerischen Begabung brachte er unserer Riege viel Schwung und neue Erkenntnisse im Seniorenturnen bei. Für seine Leistungen dankten ihm alle Mitglieder aufs Beste. Als Nachfolger konnte er Alfred Steinemann gewinnen.
Nach Abschluss des Vereinsjahres 1967 legte Hans Narr sein Amt als Präsident nieder. Ihm wurde für die 4-jährige Präsidialzeit und rund 8 Jahre Vorstandstätigkeit der beste Dank ausgesprochen. Der bisherige Aktuar Max Schwaninger rückte als Nachfolger im Präsidium nach. Für ihn wurde Arnold Schmocker neuer Schriftführer. Karl Frei und Jean Rappold mussten ebenfalls ersetzt werden.

1965: Im Präsidialbericht wird der gute Turnstundenbesuch und der Erfolg am 2. Reiat-Faustball-Turnier hervorgehoben. Im weiteren wagten sich die Männerturner an ihrer Turnfahrt ins Urnerland, Windgällen-Hütte.

1964: Das 1. Reiat-Faustball-Turnier wird organisiert. Einladungen an befreundete Riegen, Programme, Spielpläne usw. wurden unserm Spielmanager Karl Frei übertragen. Das Turnier mit 24 Mannschaften rollte einwandfrei. Resultat: Fr. 598.60 in die Vereinskasse. Eine von Otto Leuenberger hergestellt Tonplatte mit dem berühmten Renntier-Sujet für alle teilnehmenden Gruppen fand grossen Anklang. Geburtstagsfeiern mit Fritz Beyeler (65 Jahre) Erwin Winzeler und Hans Narr (60 Jahre) Gottfried Bernath, Kurt Müller (50 Jahre) und Fritz Schöni (80 Jahre) gehörten zum Jahresprogramm. Noch während des Vereinsjahres reisten mehrere Riegler mit Familie an die denkwürdige Landesausstellung in Lausanne, EXPO genannt, die vom April bis Oktober dauerte.

1963: Die Jugendriegen-Leiter engagierten die Männerriege für die Durchführung des Kantonalen JUGI-Tages, der in allen Disziplinen mit einem Erfolg endete. Darüber hinaus hatten wie alljährlich die Faustballer ein voll gerütteltes Mass an Anlässen zu bewältigen. Nebst unzähligen Kartengrüssen aus dem In- und Ausland, den Geburtstagsfeiern zum 50. Jahrestag, dem Fest der Goldenen Hochzeit des Ehepaares Martin Narr, wurde das Jahr 1963 über die Runden gebracht. Nach einer Präsidialzeit von 12 Jahren zuzüglich 6 Jahren Beisitzer wollte sich Kurt Müller entlasten und in die Reihen seiner Mitturner zurückkehren. Er war in der glücklichen Lage, seinen Aktuar Hans Narr als Nachfolger zu portieren. Die Wahl erfolgte einstimmig, ebenso für Max Schwaninger als neuen Aktuar.

1962: Noch wird über den Turnhallen-Neubau heftig diskutiert. Der KMTV holte sich Karl Frei aus unsern Reihen für das Amt eines 2. technischen Leiters. Bereits im Spätsommer erhielt er Gelegenheit, sein Können am Kantonalen Spieltag auf der neuen Sportanlage unter Beweis zu stellen. Seine Spielpläne galten als Muster für weitere Anlässe.

1961: An Anlässen fehlte es auch in diesem Jahre nicht. Die Durchführung der Kant. Turnerveteranen-Landsgemeinde in Thayngen stand vor der Tür. Der Gruppenobmann Adolf Winzeler als Organisator hat dann auch die Männerriegler, wohlwissend, dass die meisten der Veteranengruppe angehörten, zur Mithilfe beigezogen. Auch am Kant. Schwingertag in der Reiatmetropole sah man unsere Riege in den verschiedensten Chargen an der Arbeit. An der Sportplatzeinweihung im Bohl war es die Männerriege, die den Wirtschaftsbetrieb führten.

1960: Auf die GV hin meldete Riegenleiter Willi Bührer seinen Rücktritt an. Nach 9-jähriger Tätigkeit wünschte er ins 2. Glied zurückzutreten. Die Männerriegler spendeten ihm aufrichtigen Dank für seinen Idealismus in der Halle und auf dem Spielplatz. Zu seinem Nachfolger wurde Bernhard Bühler gewählt. Trotz schlechtem Wetter .... wurde eifrig Faustball gespielt. Die Spielkommission wurde sogar schlüssig, ein Grümpel-Turnier im Bädli durchzuführen. Zu erwähnen bleibt noch, dass an der Delegiertenversammlung des Kantonalen Männerturnverbandes unser Mitglied Jean Rappold als Kassier aufgestellt und gewählt wurde. Seitens des Gemeinderates wurde eine Baukommission für die Errichtung einer zusätzlichen Turnhalle ins Leben gerufen. Mit Adolf Winzeler hatte die Männerriege mit dem Aktivverein zusammen einen würdigen Vertreter bezeichnet.

1959: Ein mutiger Beschluss der Männerriege war die Teilnahme am Eidg. Turnfest in Basel, verbunden mit einer Jura-Reise. Die übungsstunden wurden vom Leiter Willi Bührer ganz auf das Eidgenössische ausgerichtet. Die Teilnahme in Basel gelang in jeder Beziehung, wenn man bedenkt, welche Strapazen die vorgängige Jurafahrt erheischte.

1958: Hervorzuheben ist der 14./15. Juli, das Schaffhauser Kantonal-Turnfest. Organisator war der TV Thayngen; OK-Präsident Adolf Winzeler verstand es, die ganze Männerriege in den verschiedensten Sparten einzusetzen. Nicht übersehen durften die Turniere in Ramsen, Beringen, Winkeln, Eschenz, Schaffhausen. Die Aussprachen betr. Sportplatz kamen zum Abschluss. Kurt Trachsel wurde wegen Wegzug durch Edy Gautschi abgelöst.

1957: Im Vorstande wurden die Kameraden Hans Bollinger und Karl Hitz ersetzt. Hans Narr wurde Aktuar und Kurt Trachsel Kassier. Der Turn- und Spielbetrieb wickelte sich im gewohnten Rahmen ab.

1956: Wiederum wurden Faustball-Turniere in der näheren und weiteren Umgebung besucht. Leider litt der Turnbetrieb unter der starken, zweckentfremdenden Belegung der Halle. Viele Turnstunden mussten ausfallen. Immer traf es die Männerriege am Donnerstag-Abend. Wanderungen, Kegeln und Jassen mussten als Ersatz hingenommen werden.

1955: Ein grosses Jahr in unserer Vereinsgeschichte. Einmal die Ernennung von Vater Fritz Schöni zum Ehrenpräsidenten. Dann die Erinnerung an das 25-jährige Bestehen der Riege, welches mit der Teilnahme am Eidg. Turnfest in Zürich würdig gefeiert wurde. Wohl hatte auch der Riegenleiter Willi Bührer seine helle Freude, als die 20 Männerturner an den Vorführungen des Eidg. Männerturnverbandes ihr Bestes gaben. Zur Krönung des 25-jährigen Bestehens einer lebendigen Riege gehört auch ein Jubiläums-Faustball-Turnier. Wir denken noch an die gediegenen Keramikteller aus dem Tonwerk zurück, die uns in verdankenswerter Weise Otto Leuenberger mit Stolz entwarf und auch anfertigte. Alle Teilnehmergruppen durften dieses Geschenk als Erinnerung nach Hause nehmen. Ein fröhliches Jubiläumsjahr mit vielen Ereignissen und Höhepunkten, das wir nicht so schnell vergessen werden.

1954: Die Sportplatz-Planung machte Fortschritte. Der FC und die Männerriege einigten sich für die Zolgwiese. Die Tradition der Geburtstagsfeiern wurde weitergeführt. Erwin Winzeler und Hans Narr liessen es sich nicht nehmen, nach einer Turnstunde einen Imbiss in der "Sägi" zu Julius Rupli zu offerieren. Am 17./18. Juli - Das Kantonal-Turnfest in Schaffhausen. Unsere Riege stand bei einem Propaganda-Faustballspiel wie bei Medizinball-Uebungen im Einsatz. Am 30.11. - die Turnhalle war wieder einmal anderweitig belegt, wurde ein Bummel zu Kamerad Willy Schudel, Rest. Frohberg, in Altdorf organisiert. Dass an diesem Tage ein weltbekannter Mann den 80. Geburtstag feiern durfte; sei nebenbei bemerkt. Der engliche Ex - Premier Winston Churchill wurde mit einer Postkarte begrüsst, aus dem nördlichsten Zipfel der Eidgenossenschaft. Er antwortete kurz und bündig: Ich bin so sehr zu Dank verpflichtet, für Ihre sehr freundlichen Worte und guten Wünsche zu meinem 80. Geburtstag. In bester Erinnerung ist auch der Besuch bei Karl Frei, Zollbeamter, und seiner Gattin. Nach Kuchen und Feuerwasser befahl der Riegenleiter Willi Bührer zum Aufbruch. Glasermeister Rudolf Kunz nahm eine Schar auf seinem Lieferwägelchen mit nach Hause.

1953: Turn- und Faustballspielen war trumpf. Es sei an die vielen Turniere erinnert, wie Ramsen, Tössfeld, Schaffhausen, Winkeln SG und andere mehr.

1952: Zur grossen überraschung erreichte uns die Botschaft vom Wegzug des Ehepaares Fritz Schöni in seinen Heimatkanton Thurgau, und damit auch seinen definitiven Rücktritt als Präsident. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Beisitzer Kurt Müller erkoren. Der Mitgliederbestand war zu dieser Zeit auf 110 angewachsen. Erstmals fanden sich die Männerriegler mit ihren Angehörigen am Bächtelistag im Gemeindehaus zusammen.

1951: Die am 1. März in der Ratsteig stattgefundene GV brachte die Lösung. Fritz Schöni als Retter in der Not - sprang ein und versprach, das Präsidium nochmals für 1 Jahr zu übernehmen. Seine Worte klingen hier nach und lauteten: Niemand kennt den Lauf der Dinge, trotzdem streben wir voran. Was das Leben immer bringe, packen wir es fröhlich an .... Das Vize-Präsidium übernahm einmal mehr der Riegenleiter Willi Bührer. Da noch in diesem Jahre die Turnerveteranen-Landsgemeinde durchzuführen war, erntete Fritz Schöni für seinen Einsatz grosses Lob. Er als Turnerveteran stellte sich für diesen Gross-Anlass voll und ganz zur Verfügung. Dennoch war sein Hauptamt Zöllner... Noch im Schatten der grossen Mutationen konnte die Riege den 20. Geburtstag feiern.

1950: Präsident Fredy Freyenmuth orientierte die Mitglieder, dass er beabsichtige noch im Laufe des Jahres von Thayngen wegzuziehen und er daher das Amt zur Verfügung stellen müsse. Im Oktober fand eine ausserordentliche Vereinsversammlung statt um einen Nachfolger zu bestimmen. Leider ohne Erfolg. Die übrigen Vorstandsmitglieder sorgten dafür, dass der Turn- und Spielbetrieb ohne Unterbruch weiter ging.

1949: Die GV wählte Willi Bührer zum Vize-Oberturner, nachdem Adolf Winzeler von der Einwohnerschaft zum Gemeinderat befördert wurde. An einer denkwürdigen Vereinsversammlung vom 18.11. kam es erstmals zu heftigen Gesprächen innerhalb der Mitgliedschaft. Grund: Die Männerriege sollte Mitglied der neugegründeten Fastnachts-Gesellschaft werden. Die Versammlung lehnte mit grossem Mehr den Beitritt ab. Wiederum waren die Faustballer an verschiedenen Orten der Ostschweiz im Einsatz, u.a. am sog. OLMA-Turnier in St. Gallen. Auf verschiedenen Plätzen fanden dann Ende August noch Sportabzeichen-Prüfungen für Jugendliche statt. Die Veranstaltung warf Fr. 3.-- Reingewinn ab, worüber sich unsere Riege mächtig freute.

An der GV vom 13.3.1948 wurde eine 1 1/2 - tägige Bergturnfahrt ins Bündnerland beschlossen. Nebst den üblichen Faustball-Turnieren fand am 18.9. ein Freundschaftstreffen im Schwimmbad statt. An der Abendunterhaltung des TV zeigten die Männerturner Barrenübungen bester Klasse. Die Geselligkeit und Kameradschaft blühte wie eh und je.

Das Jahr 1947 stellte unserer Riege keine aussergewöhnlichen Aufgaben.

1946: Zwei Anlässe gaben diesem Jahre das Gepräge. Die kantonalen Frauenturntage und die am 22.9. stattgefundene Turnerveteranen - Landsgemeinde. Nebst dem regen Faustballbetrieb nahmen die Turnstunden in der Halle wieder den ersten Platz ein. Als Beisitzer wurde anstelle von Richard Bernath, Kurt Müller gewählt.

1945: Ende des verherenden Weltkrieges. Das Vereinsgeschehen konnte sich wieder normalisieren. Wie erinnerlich, wurde für seinen unermüdlichen Einsatz Adolf Winzeler zum Ehrenmitglied des Kantonalturnvereins ernannt. Dagegen wurde der Rücktritt von Fritz Schöni als Präsident unserer Riege Tatsache. Zu seinem Nachfolger konnte er in der Person von Fredy Freyenmuth-Bührer, einen würdigen Nachfolger finden. Diese Wahl war umso erfreulicher, als Fredy Freyenmuth während Jahren als Gastwirt im Rest. z. Frieden uns immer wieder Gastrecht gewährte.

1944: Hier sei festgehalten, dass der TV Thayngen unserm Präsidenten Fritz Schöni die Ehrenmitgliedschaft verliehen hat. Ohne erheblich zu werden, hat dieser Mann keine Mühe gescheut, die Männerriege zu formen und zusammenzuhalten. Seine Devise lautete: Durchhalten bis zum guten Ende.... Das Jahr verlief im allgemeinen ruhig, bis Weihnachten, den 25. Dezember, als eine amerikanische Flugstaffel aus Unkenntnis unser Dorf, bzw. die Anlagen der hiesigen Tonwerke unter Beschuss nahmen. 500 Kg.-Bomben verwüsteten das Fabrikareal. Im Verhältnis zur Bombardierung der Stadt Schaffhausen vom 1. April gab es glücklicherweise nur ein Todesopfer. Dass dieses Ereignis die Festtage überschatteten war verständlich. Gemäss dem Präsidialbericht wurde unser Mitglied Richard Bernath zum Präsidenten des TV erkoren.

Der Jahresbericht 1943 beginnt mit den Worten: Düster liegt die Zukunft vor uns. Was wird uns dieses Jahr wohl bringen? Neues Leid, neue Not, neue Einschränkungen? Trotz dieser Prognosen haben 12 - 16 Turner der Riege die Treue gehalten. Wohl herrschte Platznot und das Faustballspiel musste sehr eingeschränkt werden. Trotzdem schnitten die Thaynger am Munot-Turnier und der Kant. Meisterschaft recht gut ab.

Ohne Unterlass ging das Völkerringen 1942 weiter. Militärdienst, ungeheizte Turnhalle, erschwerte Spielgelegenheiten u.a.m. waren Faktoren, die den Tumbetrieb beeinflussten. Dank dem Durchhaltewillen aller Männerturner wurden diese Unannehmlichkeiten in Kauf genommen. Sogar die Kant. Faustballmeisterschaften kamen in Thayngen zur Durchführung, als letzte grosse Arbeit des bisherigen Leiters Albino Tissi.

1941: Dass der Kantonale Turntag trotz Krieg in Europa in Thayngen organisiert wurde, zeigt den Mut der turnenden Jugend. Der 28. September liess trotz allem nichts zu wünschen übrig. In Scharen wurde dieser Anlass besucht, der zu einem vollen Erfolg führte.
Genau am 13. September 1941 fanden sich die Männerturner gemeinsam zu einem gemütlichen Hock. Es galt, das 10-jährige Bestehen der Riege würdig zu feiern. Albino Tissi benutzte die Gelegenheit, sein Amt als Oberturner bzw. Riegenleiter zur Verfügung zu stellen. In der Person von Adolf Winzeler, bisheriger Beisitzer und Vize-Leiter wurde ein würdiger Nachfolger gefunden. Richard Bernath wurde daraufhin Adolf Winzeler's Nachfolger. Plan Wahlen - Anbauschlacht - Wörter die uns aufhorchen liessen, warum: die Spielwiese bei der Quarantäne musste geopfert werden. Ein Provisorium wurde im Schwimmbad gefunden.

1940: Nebst allen übrigen Vereinen am Orte waren die Männerturner in ihrer Tätigkeit sehr eingeschrenkt. Erst im Frühjahr, nach dem Abzug der Soldaten aus der Halle bot sich den turnenden Vereinen wieder die Möglichkeit, den ordentlichen Betrieb aufzunehmen. Die 2. Generalmobilmachung Ende April 1940 kam unverhofft und als böse Ueberraschung. Bis Mitte Juli war die Turnhalle wieder Quartier von Soldaten. Die Riege musste wohl oder übel mehr den Spielbetrieb fördern, und weniger Turnen.

Ueber die Zeit des Beginns des 2. Weltkrieges zu berichten, wäre an dieser Stelle unerwünscht. Die Männerturner traten voller Hoffnung und guter Vorsätze das Jahr 1939 an. Doch wurde durch die Ende August angeordnete Generalmobilmachung der gesamte Turn- und Spielbetrieb mit einem Schlage lahmgelegt. Ein grosser Teil der Riege musste zu ihren Einheiten einrücken. Es war dies der Beginn einer Aktivdienstzeit, die mancher Männerriegler nicht so schnell vergessen wird. Unsere Halle wurde verständlicherweise dem Militär als Unterkunft zur Verfügung gestellt. Mit Glück konnten Ende November und anfangs Dezember 1939 einige Uebungsstunden in der Halle abgehalten werden. Präsident Fritz Schöni erinnerte seine Mitglieder an den finnischen Heerführer, General Mannerheim, der im Freiheitskampf gegen die Russen Vorbild war und erklärte: Seine stetige Beweglichkeit verdanke er zu einem grossen Teil der Tatsache, dass er sein Leben lang alle Sportarten betrieben habe. Dank dem guten Einvernehmen mit dem FC Thayngen, konnten die Vorspiele für den kantonalen Spieltag auf den Plätzen bei der Quarantäne und dem Fussballplatz hinter dem Bahnhof zur Durchführung gelangen. Dass dieser Tag sogar vom damaligen Leiter des KMTV, Dr. A. Sollberger, Schaffhausen, unvergesslich bleiben werde, sei zu Protokoll zu nehmen. Dass die Männerturner nach den Uebungsstunden Stoff zu Diskussionen hatten, sorgte die mit grosser Sorgfalt aufgebaute "LANDI" in Zürich, die vom April bis September als grösste Schau der Schweiz galt.

1938: Nach den Ausführungen des Präsidenten verlief dieses Vereinsjahr ruhig. Im Vorstande wurden die Posten des Kassiers und Beisitzers ausgewechselt.

Das Jahr 1937 brachte keine besonderen Anlässe. Die Faustballer zeigten ihr Können nebst der Kant. Faustballmeisterschaft noch an verschiedenen Freundschafts-Tournieren.

Am 14.6.1936 wurden auf den Spielplätzen in Thayngen die Vorspiele für die Kantonalen Faustballwettspiele organisiert. Fritz Rüttimann und Sigi Stehelin äusserten sich sehr zufrieden über die Bemühungen der Thaynger. Leider hat das Wetter nicht dem entsprochen, was wir uns vorgestellt haben - so die Faustball-Helden - denn lediglich 80 Franken Reingewinn war das Resultat der grossen Arbeit. Die ganze Turnerschaft von Thayngen war stolz, als Kamerad Adolf Winzeler zum Präsidenten des Kantonal-Turnvereins gewählt wurde. Die Delegierten-Versammlung des Kantonalturnvereins war gut beraten diesen Mann als Persönlichkeit an die Spitze der Turner im Kanton zu setzen.

Im Jahre 1935 fand auf dem Schützenhaus Schaffhausen das grosse Kantonal-Turnfest statt. Erstmals wurden die Männerturner vom Kantonalen Männerturnverband zum "mitmachen" eingeladen. Thayngen war mit 17 Mann an den sog. Medizinball-Vorfühungen beteiligt. Im Herbst - anstelle einer ausgefallenen Turnstunde - zeigte das Mitglied Johann Da Rin Bilder vom geplanten Schwimmbad im Büten. Aber auch seine Aufnahmen über den Turntag hinter dem Bahnhof - die Männerriege im Einsatz - wurden mit Applaus verdankt. In Anbetracht der bedrohlichen Lage im benachbarten Deutschland wurde von einem eigenen Familien-Abend im Gemeindehaus abgesehen. 1936 - das Jahr des Eidgenössischen Turnfestes in Winterthur sah wiederum die Riege mit 19 wackeren Athleten bei den Freiübungen des Kantonalen Männerturnverbandes :im Einsatz.

Im Jahre 1934 war es soweit, dass der Aktivverein sein 50. jähriges Bestehen feiern konnte, verbunden mit dem Kantonal-Turntag. Beide Anlässe gaben der Männerriege Gelegenheit, sich zu produzieren, sei es am Turntag mit 3 Spiel-Equipen bei den Faustball-Wettkämpfen oder an der Abendunterhaltung mit einem Glühlampen-Reigen. Immer wieder durften die Senioren riesigen Beifall ernten. Als Abschluss der Spielsaison beteiligten sich die Thaynger Faustballer an den Turnieren von Weinfelden und Singen a.Htw.

19.4.1934: An der 3. Generalversammlung erwähnte der Vorsitzende, wie der ordentliche Turnbetrieb durch das neu in Schwung gekommene Faustball-Spiel lebhafter und abwechslungsreicher gestaltet werden konnte. 3 Mannschaften standen den ganzen Sommer über im Einsatz. Verschiedene Wettkämpfe wurden bestritten, so u.a. der kantonale Spieltag, das Freundschaftstreffen mit dem deutschen Eisenbahner-Sportverband. Nach Spielsaison zeigte sich der Mangel einer straffen Leitung der Faustball-Equipen. Es wurde erstmals in Erwägung gezogen, ob ein unparteiischer Leiter, event. sogar.eine dreigliedrige Spielkommission solche Misstimmungen beheben könnte. Im Jahresbericht pro 1933 beleuchtete der Präsident als Hüter unserer Grenzen auch über unerfreuliches, nämlich die Stimmung in der deutschen Nachbarschaft. Nehmen wir aber das erfreuliche als kurze Besinnung in uns auf: Am 25.11.1933 fanden sich Vertreter von 9 Männer-Riegen aus dem Kanton Schaffhausen im Rest. Cardinal, zusammen und gründeten frisch-fröhlich den Kantonalen Männerturnverband. Mit Stolz schreibt Fritz Schöni - die Thaynger waren dabei - und dankten dem Förderer Prof. Sigi Stehelin für seine ausserordentlichen Bemühungen. In den 5 köpfigen Vorstand wurde auch der Riegenleiter Albino Tissi gewählt. Als erster Präsident amtete Ernst Enz von der Riege Schaffhausen und als 1. techn. Leiter Sigi Stehelin.

30.3.1933: Aus dem Protokoll der 2. Generalversammlung ist erwähnenswert, wie rege die Turnstunden besucht wurden. So sind Albino Tissi und Emil Stocker im Appellbuch mit 97% Turnstundenbesuch an der Spitze aufgeführt, gefolgt von den Kameraden Emil Reiffer, Jacques Nater, Fritz Flückiger, Emil Wäckerlin, Walter Kossmann und G�ald Saucy mit rund 90%. Diese Limite sei nur knapp von den frisch eingetretenen Kameraden Hans Narr und Oskar Thomann verpasst worden. Bereits Ende 1932 seien 71 Mitglieder auf dem Verzeichnis aufgeführt gewesen. Eine Zahl - so Fritz Schöni - die ihn ermunterte, weiterhin für das Turnwesen zu werben. Erstmals wagten sich ein Dutzend Männerturner an der Unterhaltung des Aktivvereins mit anmutenden Freiübungen an die Oeffentlichkeit zu treten.

19.11.1932: Mit einem gelungenen Familienabena im Gemeindehaus, verbunden mit Schnitzelbank und Gesang durch eigende Darsteller, wurde das erste Vereinsjahr in musischer Weise abgeschlossen.

19.10.1932: Diese Vereins-Versammlung soll in der Vereinsgeschichte insofern festgehalten werden, als zu diesem Zeitpunkt auch eine Besichtigung der neurenovierten Turnhalle stattfinden konnte. Bereits am 27.10.1932 wurde erstmals die Turnstunde in dieser nun ansprechenden Halle abgehalten.

07.04.1932: Erste ordentl. Generalversammlung im Gemeindehaus.
Nebst den Diskussionen über die Recnnungsablage, des Jahresbeitrages und des Tätigkeitsprogrammes des Oberturners wurde die Durchführung einer Frühlings- und einer Herbstturnfahrt beschlossen. Es würde hier den Rahmen wirklich sprengen, wollte man den 7-seitigen Reisebericht über den Ausflug nach Stein am Rhein eingehend durchleuchten. Jacques Nater stellte diesen Bericht unter das Motto: Trink, Trink Brüderlin trink, Lass doch die Sorgen zu Haus ....
Am Sonntag, den 25.9.1932 beteiligte sich die Riege an der Herbst-Turnfahrt des Kantonalturnvereins nach Buchberg.

31.10.1931: An dieser denkwürdigen Vereins-Versammlung im Rest. Kreuzstrasse wurden die Anträge betreffend das Reglement, Mitgliederbeiträge und Konstituierung des Vorstandes gutgeheissen. Dass der Gründungsbeitrag von Fr. 1.-- auch in späteren Jahren von den Neueintretenden erhoben werden soll, sei selbstverständlich. Als Vorstandsmitglieder wurden
Fritz Schöni, Präsident
Jacques Nater, Aktuar
Friedrich Beyeler, Kassier
Albino Tissi, Riegenleiter
Jules Kossmann, Vize-Leiter
gewählt. Mit grosser Genugtuung wurde festgestellt, dass an den Turnabenden durchschnittlich 20 Mann anwesend waren. Neben Marsch- und Freiübungen wurde auch an Reck und Barren gearbeitet. Dass dabei diese und jene komische Situation eine Lachsalve auslöste, braucht wohl kaum erwähnt zu werden. Den Schluss bildete jeweils ein Ballspiel. Im weitem wurde betont, dass das Verhältnis zur Muttersektion das denkbar Beste war und zu hoffen sei, dass dasselbe auch weiterhin so bleiben möge zu Nutz und Frommen unserer edlen Tumerei.

26. September 1931: Eine erweiterte Vorstands-Sitzung genehmigte nach längeren Diskussionen das aufgestellte Reglement zuhanden der nächsten Versammlung. Zudem soll der Versammlung beantragt werden, es möchte jedes Mitglied anstelle eines Jahresbeitrages, einen Gründungsbeitrag von Fr. 1.-- entrichten. Die Mitgliedschaft unserer, dem TV noch nicht angehörenden Mitglieder soll am 1. Januar 1932 beginnen. Der Beitrag an den TV beträgt Fr. 4.-- pro Mitglied und Jahr. Davon soll der Männerriege Fr. 1.-- pro Mitglied abgetreten werden. Um das nötige Rüstzeug für die Leitung einer Männerriege zu empfangen, wurde Albino Tissi am 8.11.1931 an einen Eidg. Vorturnerkurs nach Wülflingen abkommandiert.

17. September 1931: Die erste Turnstunde unter der Leitung von Sigi Stehelin, Turnlehrer, Schaffhausen, war ein Erlebnis für alle Teilnehmer. Als Entschädigung für seine Bemühungen, den Männern von Thayngen einen flotten Turnbetrieb beizubringen, wurde ihm ein vom Aktuar Oskar Imthurn flott abgefasstes Dankesschreiben übermittelt.

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08/2018 Männerriege Thayngen